
Wir waren in einem besonderen historischen Museum „ Chinatown Heritage Centre“ in Singapur und haben dort einen kurzen Film gesehen, der in chinesischer Sprache war. Aber das war kein Problem, denn dank moderner Technik war alles möglich. Ich habe mein Handy genutzt, um den Film live zu transkribieren und die chinesische Sprache direkt ins Deutsche zu übersetzen. Sehr interessant.
In einer Ära sozialer Unruhen suchten viele heimatlose und verzweifelte junge Frauen nach einem Ausweg.
Sie hatten von „Nanyang“ gehört – einem Ort, an dem Gambir, Pfeffer und Zuckerrohr gedeihen und wo Zinn abgebaut wird.
Singapur, der wohlhabendste Handelshafen in Nanyang, wurde natürlich zur ersten Anlaufstelle für die Reisenden.
Viele verkauften ihr gesamtes Hab und Gut, nur um ein Ticket für ein Segel- oder Frachtschiff zu ergattern.
Diese Reise nach Süden dauerte oft einen ganzen Monat auf dem offenen Meer.
Doch sie hatten keine Wahl. Sie setzten ihre ganze Hoffnung auf die Meeresgöttin Mazu.
Sie beteten zu Mazu, damit sie sicher das andere Ufer erreichen würden.
Sie waren voller Sorge über ihre Zukunft, aber sie trugen den Traum im Herzen, eines Tages im Wohlstand in die Heimat zurückzukehren.
Das gab ihnen Kraft und Mut, den Weg ins Ungewisse anzutreten.
Auf den Schiffen lebten die Menschen wie in einer „schwimmenden Hölle“.
Jeder Zentimeter war besetzt, es gab kaum Platz, um einen Fuß auf den Boden zu setzen.
Die Luft war stickig, Krankheiten breiteten sich aus.
Das Essen war einfach: Reisbrei und Gemüse. Der von zu Hause mitgebrachte fermentierte Tofu machte die Tage erträglicher.
Stürme peitschten über das Deck, und die Menschen versuchten verzweifelt, sich vor Wind und Regen zu schützen.
Inmitten des Chaos wurden viele seekrank, und Angst machte sich breit.
Beim Anblick des endlosen Meeres fühlten sie sich verloren und hilflos.
Sie beteten im Stillen zu Mazu, um diese gefährliche Reise zu überstehen.
Dann kam das Schiff näher. Die roten Laternen des Hafens von Singapur waren tatsächlich direkt vor ihren Augen.
An Land zu gehen bedeutete, dass die gefährliche Reise endlich vorbei war.
Aber welche Zukunft erwartete sie dort? Die Reise ihres Lebens hatte gerade erst begonnen.

在那个社会动荡的年代,许多流离失所、绝望无助的姑娘正到处寻找出路。
她们听说过南洋,那是一个盛产甘蜜、胡椒和甘蔗的地方,也开采锡矿。
而南洋最繁荣的转口贸易商港新加坡,理所当然成了过客心目中的第一站。
许多人变卖家当,只为了换来一张帆船甚至是货船船票。
这一趟下南洋,恐怕要在茫茫大海中漂流个来月。
可是,她们别无选择。唯有将希望寄托于海神妈祖。
祈求妈祖保佑她们一路平安抵达彼岸。
她们为前途感到忧心茫然,但心怀着有朝一日衣锦还乡的美梦。
给了她们力量与勇气,向未知的路勇往直前。
在帆船上,人们犹如生活在浮动地狱。
每一寸空间都有人占据,连插足的缝隙都没有。
空气很是污浊,疾病丛生。
膳食很简单,就是白粥和蔬菜,家里带来的腐乳让日子好过一点。
狂风暴雨横扫甲板,船上的人在风雨中慌乱自保,躲避袭击。
在一片混乱与困惑中,许多人晕船了,恐惧涌上心头。
望着无边无际的大海,她们深感失落无助。
只好在心中向海神妈祖默默祈祷,希望平安度过这段险峻的旅途。
船渐行渐近。新加坡码头的红灯,确确实实就在眼前。
靠岸登陆意味着惊涛骇浪的航程终于结束。
但是,等待着她们的未来,又会是怎么样的一番风景呢?人生的旅途才刚刚开始。






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