Meine Begegnung mit den Gibbons

Ich stehe vor diesem faszinierenden asiatischen Gemälde in der National Gallery Singapore, das mich sofort in seinen Bann zieht. Hier ist meine Beschreibung dieses besonderen Werks und des Künstlers:

Meine Begegnung mit den Gibbons

Das großformatige Wandbild zeigt eine Gruppe von Gibbons, die sich mit unglaublicher Leichtigkeit durch das Geäst eines alten Baumes schwingen. Die langen, grazilen Arme der Affen und ihre lebendigen Gesichtsausdrücke wirken fast so, als würden sie direkt vor meinen Augen durch den Raum springen. Es ist faszinierend zu sehen, wie der Maler mit feinen Tuschestrichen und sanften Farbschattierungen eine so dynamische und gleichzeitig harmonische Naturscene geschaffen hat.

Der Maler: Chen Wen Hsi

Dieses Meisterwerk stammt von Chen Wen Hsi (1906–1991), einem der bedeutendsten Pioniere der modernen Kunst in Singapur.

Berühmte Motive: Chen Wen Hsi ist weltweit bekannt für seine Darstellungen von Gibbons. Er beobachtete diese Tiere so genau, dass er ihre Bewegungen perfekt einfangen konnte.

Ein nationales Symbol: Seine Bedeutung für Singapur ist so groß, dass ein Teil eines seiner Gibbon-Gemälde sogar auf der Rückseite der singapurischen 50-Dollar-Note abgebildet ist.

Stil: Er war ein Meister darin, traditionelle chinesische Tuschemalerei mit westlichen Einflüssen zu verbinden, was man an der besonderen Tiefe und Struktur dieses Bildes wunderbar erkennen kann.

Ein Blick auf den Künstler bei der Arbeit

Direkt neben dem Gemälde hängt eine beeindruckende Schwarz-Weiß-Fotografie (aufgenommen von Chua Soo Bin), die den Künstler Chen Wen Hsi in seinem Atelier zeigt.

Der Moment der Schöpfung: Ich sehe ihn dort mit einem Pinsel in der Hand, ein verschmitztes Lächeln im Gesicht, während er gerade an einem seiner berühmten Affenmotive arbeitet.

Die Atmosphäre: Auf seinem Arbeitstisch stehen kleine Tonschalen für die Tusche und verschiedene Pinsel bereit. Es fühlt sich an, als würde ich einen privaten Einblick in seine kreative Welt erhalten.

Es ist ein besonderes Erlebnis, hier in der Galerie zu stehen und die Verbindung zwischen dem fertigen Kunstwerk und dem Menschen dahinter so hautnah zu spüren.

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