Tag 13: Wildes Asien und die Wunder der Flüsse

Nach einem stärkenden Frühstück starteten wir erneut unseren großen Tagesmarsch. Wir fuhren nach Ang Mo Kio, um uns wieder mit unserer Begleiterin aus Singapur zu treffen. Gemeinsam nahmen wir den Bus 138 Richtung Zoo – eine einstündige Fahrt, die uns mitten in die Wildnis führte.

Abenteuer im Rainforest Wild Asia

Zuerst erkundeten wir den Regenwald. Der Weg war richtig abenteuerlich:

Wir wanderten über Baumstämme, vorbei an fließenden Bächen und über steinige Pfade, während Rehe unseren Weg kreuzten.

Man darf hier nicht vergessen, genug zu trinken mitzunehmen, da es im Dschungel extrem feucht ist.

Besonders faszinierend waren die Hornschweine mit ihren langen Zähnen, die fast so aussehen, als würden sie durch die Nase gebohrt – ein ziemlich ungewöhnlicher Anblick!

Ein absolutes Highlight waren die freilaufenden Affen.

Hier muss man wirklich aufpassen: Keinesfalls darf man Essensreste oder Trinkflaschen offen in den Händen halten. Die Affen sind flink und rennen direkt vor einem her, was auch gefährlich werden kann. Alles muss sofort sicher in der Tasche verstaut werden. Mitarbeiterinnen bewachten die Wege genau, während zwei verschiedene Affenarten um uns herumtobten.

Nach einem Blick auf die Tiger und einem Besuch in der spektakulären Fledermaushöhle – die mit toller Beleuchtung, Schlangen und Skorpionen beeindruckte – ging es weiter.

Eintauchen in die River Wonders

Mit einem kleinen Bus wechselten wir zu den River Wonders. Dort fühlten wir uns wie am Amazonas.

Riesige Aquarien zeigten die bunte Fischwelt des Urwalddickichts, und wir lernten viel über die Tiere, die an den großen Flüssen der Welt leben.

Nach einer kurzen Verschnaufpause mit gekühltem Kokossaft hatten wir Glück:

Obwohl die Vorstellungen eigentlich ausgebucht waren, drückte man ein Auge zu und ließ uns noch zur Tiershow rein.

Showtime und Panda-Ruhe

Die Show war nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine tolle Lektion in Sachen Umweltschutz:

• Der kluge Grau-Papagei: Ein Graupapagei bewarf Plastikflaschen und zeigte so, dass Müll absolut nicht in den Dschungel gehört.

• Tierische Müllabfuhr: Ein Fischotter räumte danach die Plastikflaschen ordentlich auf und warf sie in den Müllbehälter.

• Weitere Stars: Später kamen noch Pelikane vorbei und wir konnten die ganz braven Capybaras (Wasserschweine) bei der Fütterung beobachten.

Zum Abschluss besuchten wir das Pandagehege. Der Panda saß wie versteinert auf einem Ast, bewegte sich kaum und machte nur ganz kurze Schritte, bevor er wieder auf seinen Platz zurückkehrte.

Bevor wir den Park verließen, legten wir am riesigen Aquarium noch eine Verschnaufpause ein und schauten den Seekühen zu, wie sie völlig ruhig ihre Bahnen zogen.

Nach diesem langen Marsch waren wir hungrig wie die Pandabären. Wir fuhren zurück nach Ang Mo Kio und genossen dort ein gemeinsames japanisches Abendessen. Durch die vielen Stunden in der Sonne wird meine Haut mittlerweile immer dunkler – man sieht, dass wir viel im Freien unterwegs sind!

Das war ein wirklich toller Tag.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..