Nach zwei Tagen voller langer Wanderungen war es an der Zeit, einen Gang zurückzuschalten. Wir verbrachten den Tag entspannt zu Hause, um neue Kraft zu tanken. Ich nutzte die Ruhe, um an meinen Entwürfen zu schreiben – mein „zweiter Job“ als Autor für philosophische Texte lässt mich auch auf Reisen nicht los. Selbst ohne WLAN habe ich es geschafft, meine Gedanken festzuhalten.
Ein kulinarisches Ritual in Ang Mo Kio
Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Ang Mo Kio, um uns mit gehörlosen Freunden zum Abendessen zu treffen. Bevor es ans Essen ging, hielten wir eine besondere Tradition fest: Wir machten ein gemeinsames Foto, bevor die Zutaten (typisch für das chinesische Neujahrsfest) unter lautem Jubel in die Höhe geworfen wurden.


Für mich als Europäer ist dieser Austausch von Bräuchen immer wieder faszinierend und bereichernd.
Begegnung mit einem Weltenbummler
Später bei Starbucks machten wir eine ganz besondere Bekanntschaft: Wir trafen einen Franzosen, der als bekannter Clown um die Welt reist. Er hat schon unzählige Länder besucht, darunter Nepal und die Himalaya-Region. Wir haben uns auf Anhieb verstanden und uns angeregt in International Sign (Internationaler Gebärdensprache) unterhalten.

Sein Markenzeichen auf Instagram ist es, vor berühmten Sehenswürdigkeiten einen Handstand zu machen. Doch hinter der Show steckt ein großes Herz: Er tritt als Clown auf, um Spenden für Gehörlosenschulen zu sammeln.

Ein toller Typ! Wie er sagen würde: Beaucoup Bas!
Dieser Mix aus Erholung und inspirierenden Gesprächen war genau das Richtige für uns.



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