Tag 15: Ein Tag voller Segen im BW Monastery

Nach einem gemeinsamen Frühstück machten wir uns zu dritt auf den Weg in den Norden nach Woodlands. Unser Ziel war das BW Monastery, ein prachtvoller chinesischer Tempel, der erst vor wenigen Jahren fertiggestellt wurde und durch seine goldene Pracht und moderne Offenheit besticht.

Rituale für Wohlstand und Reinigung

Schon am Eingang begegnete uns der Gelbe Jambhala, der Gott des Reichtums.

Wir nahmen an dem schönen Ritual teil, die Statue mit Wasser zu übergießen. Das kühle Wasser und die bunten Blumen symbolisieren nicht nur den Wunsch nach finanziellem Glück, sondern vor allem die Reinigung von Gier und das Streben nach Großzügigkeit.

Die Pracht der Haupthalle

In der „Grand Shrine Hall“ standen wir vor den „Drei Heiligen des Westens“. Die riesigen goldenen Figuren von Amituofo, Guan Yin und Da Shizhi in der Mitte der Halle sind überwältigend. Es war faszinierend zu lernen, dass die Opfergaben von Früchten und Blumen auf den Tischen an das Gesetz des Karma und die Vergänglichkeit alles Irdischen erinnern.

Positive Energie an den Gebetsmühlen

Ein besonderer Moment war das Drehen der Gebetsmühlen. Jede einzelne steht für einen anderen Wunsch – von „Großer Weisheit“ über „Beruflichen Erfolg“ bis hin zum „Weltfrieden“. Es tut gut, beim Drehen kurz innezuhalten und diese positiven Gedanken zu visualisieren.

Das große Los: Höchstes Glück

Ein absoluter Höhepunkt war das Orakel-Ritual (Kau Cim). Ich stellte im Geiste eine Frage an Guan Yin und schüttelte den Behälter, bis ein Stäbchen herausfiel. Mein Los war die Nummer 42 – eingestuft als „Shang Shang“, die höchste Glücksstufe! Die Botschaft von Wohlstand und Harmonie passte perfekt zu der positiven Energie, die wir auch beim Berühren des großen „Gesegneten Goldbarrens“ gespürt haben.

Den Tag ließen wir mit einem gemeinsamen Essen ausklingen. Mit diesem „höchsten Glück“ im Gepäck fühlt sich die Reise durch Singapur noch einmal ganz besonders an.

Das war ein Tag, der Körper und Seele gestärkt hat!

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