
Nachdem wir nun wegen des ganzen Flug-Chaos zwangsläufig noch einige Tage länger in Singapur feststecken, haben wir beschlossen, das Beste daraus zu machen. Wir brauchten dringend etwas Abstand und Bewegung. Also sind wir mit der Bahn nach Punggol gefahren, um dort eine kleine Wanderung am Wasser zu machen.
Das Wetter war extrem heiß, aber zum Glück verschwand die Sonne ab und zu hinter den Wolken.
Startpunkt am Waterway Point

Wir starteten am Waterway Point Center (direkt am „The Boardwalk“ bei dem Platz mit den Buntstiften). Von dort aus liefen wir am Punggol River (dem Kanal) entlang in Richtung Osten. Die Ufer sind unglaublich schön gestaltet. Zwar ist alles künstlich angelegt, aber die unzähligen grünen Pflanzen sind ein echtes optisches Highlight und spenden bei der Hitze wunderbaren Schatten.

Der asphaltierte Wanderweg ist top gepflegt. Man muss sich allerdings an strenge Regeln halten: Angeln, Schwimmen und Rauchen sind hier absolut verboten – was durch klare Beschilderung überall deutlich gemacht wird.
Unsere Brücken-Route am Kanal
Die Strecke ist wirklich fantastisch angelegt und wir haben uns an vier markanten Punkten orientiert:

• 🟢 Start: Waterway Point Center.
• 🔵 Der Wendepunkt im Osten: Nach etwa 1,5 Kilometern erreichten wir die braune Adventure Bridge (Hängebrücke). Als ich genau in der Mitte stand und auf den Fluss und das viele Grün blickte, ergab das ein wunderschönes Gesamtbild. Hier haben wir den Kanal überquert.
• 🟡 Auf dem Weg nach Westen: Auf der anderen Uferseite liefen wir zurück und passierten dabei die Punggol Arc Bridge, die durch ihren großen weißen Bogen sofort auffällt.
• 🔴 Entspannung im Westen: Wir liefen weiter bis zur Jewel Bridge mit ihrer markanten Kuppel. Dort haben wir uns eine Weile ruhig hingesetzt und einfach entspannt.













Barrierefrei und voller Aktivitäten
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Der Weg ist extrem leicht zu begehen und wäre auch mit einem Rollstuhl hervorragend zu befahren. Singapur hat hier wirklich an alle gedacht. Man kann dort auch Rad fahren, und auf dem Wasser waren Leute mit Kajaks und Tretbooten unterwegs. Mir hat es dort unglaublich gut gefallen. Hätte ich vorher gewusst, wie perfekt die Strecke ist, hätte ich glatt meine Nordic-Walking-Stöcke mitgenommen!
Nachdem wir wieder an unserem Ausgangspunkt, dem Waterway Point Center, angekommen waren, belohnten wir uns mit einem absolut himmlischen Drink: Avocado und Mango mit frischem Kokoswasser. Genau das Richtige nach diesem Marsch in der Hitze!
Das war ein wirklich versöhnlicher und schöner Tag.






Hinterlasse einen Kommentar