Ich bin kein Vollzeit-Trader, der den ganzen Tag vor sechs Bildschirmen sitzt. Ich habe einen Beruf, und während der Arbeitszeit gehört meine Aufmerksamkeit meiner Arbeit. Trotzdem möchte ich keine guten Gelegenheiten am Markt verpassen. Meine Lösung: Ich habe mir meine Werkzeuge selbst gebaut.
Selbst entworfen, selbst entwickelt
Mit dem Pine Editor von TradingView habe ich meine eigenen Indikatoren programmiert, darunter das „Lee Fibo Cross Ribbon“ und ein kleines Dashboard mit den wichtigsten Kennzahlen. Ich wollte nicht blind fremden Signalen vertrauen, sondern genau verstehen, warum ein Signal entsteht. So wie ich es aus 45 Jahren in Technik und Produktion kenne: Wer eine Maschine beherrschen will, muss wissen, wie sie funktioniert.
Meine Skripte prüfen im Hintergrund, ob sich ein Trend aufbaut oder dreht. Erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, setzen sie ein klares Signal: LONG oder SHORT. Kein Durcheinander, keine zehn Meldungen pro Minute, sondern ein einziger, eindeutiger Hinweis.

Die Uhr vibriert, und ich weiß Bescheid
Für jedes Signal habe ich in TradingView einen Alarm eingerichtet. Löst er aus, landet die Mitteilung auf meinem iPhone und meine Uhr vibriert am Handgelenk. Ein kurzer Blick genügt, und ich weiß, ob der Markt gerade steigen oder fallen will.
Das Wichtigste dabei: Ich muss nicht ständig auf den Chart starren. Die Skripte beobachten den Markt für mich, und ich werde nur dann informiert, wenn es wirklich etwas zu sehen gibt.
Klare Regel: Trading nur in der Pause und nach Feierabend
Eine Regel ist mir dabei heilig: Während der Arbeitszeit trade ich nicht. Ich schaue mir die Charts nur in meiner Pause und nach Feierabend an. Vibriert die Uhr mitten in der Arbeit, lasse ich das Signal laufen. Der Markt ist morgen auch noch da.
Diese Trennung tut mir gut. Ich mache meinen Job mit voller Konzentration, und beim Trading sitze ich in Ruhe davor, statt nebenbei hektische Entscheidungen zu treffen. Gerade beim Trading ist Ruhe einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Wie geht es weiter?
Meine jetzige Uhr, eine Withings Steel HR Sport, zeigt nur sehr kurze Texte. Bald steige ich auf eine Apple Watch Ultra um. Ich bin gespannt, ob ich dann mehr vom Signal direkt am Handgelenk sehen kann. Darüber berichte ich in einem eigenen Beitrag.
In den nächsten Beiträgen zeige ich dir außerdem, wie meine Skripte entstanden sind, vom allerersten einfachen Code bis zu meinem heutigen System, inklusive der Fehler, die ich auf dem Weg gemacht habe.
Tradest du auch neben dem Beruf? Wie organisierst du dich? Schreib es mir gern in die Kommentare.
Risikohinweis: Dieser Beitrag beschreibt meine persönlichen Erfahrungen und ist keine Anlageberatung. Der Handel mit CFDs und anderen gehebelten Produkten ist sehr riskant. Die meisten Privatanleger verlieren dabei Geld. Handle nur mit Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst.


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